Zusammenfassung

Burnout-Prävention für Führungskräfte: Burnout-Prävention ist keine reine Frage der Selbstfürsorge, sondern ein strukturelles Führungsthema. Wenn Sie die Arbeit von zwei Rollen übernehmen, fehlt Ihnen die Energie, die eigene Erschöpfung rechtzeitig zu erkennen. Dauerhafter Stress schadet Ihrer Gesundheit und der Stabilität Ihres Teams. Lernen Sie, die zweite Rolle sauber zu übergeben, externe Reflexionspartner zu nutzen und Erholung als erlernbare Fähigkeit zu trainieren.

Burnout Prevention for Leaders matters!
Prävention ist effektiver als Nachsorge!

Burnout-Prävention für Führungskräfte wird meist als Frage der Selbstfürsorge behandelt. Das greift zu kurz, denn die Ursache liegt selten im Charakter und fast immer im System aus Rollen, Erwartungen und Zuständigkeiten, in dem jemand arbeitet. Wer über Belastungsgrenzen sprechen will, muss deshalb über Führung sprechen und nicht über gute Vorsätze.

Dieser Text ist für Sie geschrieben, wenn Sie zwei Rollen gleichzeitig tragen, obwohl eine vereinbart war. Er gilt genauso, wenn Ihre Woche seit Monaten am Anschlag läuft und Sie das für eine vorübergehende Phase halten, oder wenn Sie an einem Menschen in Ihrem Team etwas beobachten, das Sie nicht benennen können.

Eine Klarstellung vorweg, weil sie zum Thema gehört: Hier geht es um professionellen Führungsalltag und um Führungsentwicklung. Ich bin kein Psychologe und kein Therapeut, und dieser Beitrag ersetzt weder eine ärztliche Abklärung noch eine Behandlung. Wenn Sie körperliche oder seelische Beschwerden bemerken, gehört das in medizinische Hände. Was hierher gehört, ist die Frage, welches Arbeitssystem solche Beschwerden erzeugt, und diese Frage lässt sich führungsseitig beantworten.


Warum ich meine eigenen Signale nicht gelesen habe

Zwei Rollen, von denen ich nur eine hätte tragen müssen

Beim Wechsel vom Prüfstands-Software-Entwickler zum Koordinator Prüftechnik bin ich in der alten Rolle geblieben. Formal war das nicht vorgesehen, faktisch hat es niemand gestoppt, mich selbst eingeschlossen. Ich hatte also zwei Aufgaben, von denen mir eine übertragen worden war, und die zweite habe ich behalten, weil ich sie nicht loslassen wollte.

How is your fuel level?
Wie gefüllt ist Ihre Batterie?

Der Satz, der alles verlängert hat

Dahinter stand eine Überzeugung, die ich damals für Professionalität hielt: Nur ich kann das leisten.

Dieser Satz ist bequem, weil er sich wie Verantwortung anfühlt. Tatsächlich bindet er die gesamte Energie im Tagesgeschäft, und zwar genau die Energie, die man bräuchte, um das eigene Tun zu prüfen.

Warum ich die Signale nicht sah

Das Interessante an meiner Geschichte ist nicht, dass ich Warnzeichen ignoriert hätte. Ich habe sie schlicht nicht gesehen. Ich arbeitete länger, auch an Wochenenden, und richtete meine ganze Kraft darauf, beide Rollen zu leisten. Für das Lesen von Signalen blieb keine Zeit, und ehrlicherweise fehlte mir damals auch die Fähigkeit, mein eigenes Verhalten zu betrachten.


Ich merkte es erst, als es zu spät war

Der Punkt kam nicht als Erkenntnis, sondern als Zustand. Mein damaliger Chef stellte mich vor eine Entweder-oder-Entscheidung, und erst diese Wahl machte sichtbar, was sich über Monate aufgebaut hatte. Ohne diesen Eingriff von außen wäre ich vermutlich weitergelaufen, denn von innen sah alles nach hohem Einsatz aus.

Was mir damals schlicht fehlte

Heute habe ich ein Instrumentarium zur Verfügung, das ich damals nicht kannte.

Andy Balbus
Andy Balbus

Ich weiß, was Meditation bringt, was ein Coaching-Gespräch verändert, was passiert, wenn man wirklich abschaltet, und wie viel ein in Ruhe getrunkener Kaffee wert ist. Damals hätte ich diese Aufzählung für Freizeitgestaltung gehalten.

Diese Instrumente muss man lernen

Der entscheidende Punkt für Sie steckt in diesem Satz: Die Werkzeuge fallen niemandem von selbst ein. Sie werden erlernt, geübt und dann in die Woche eingebaut, bis sie selbstverständlich sind. Ich habe Menschen beobachtet, die das intuitiv tun und dadurch spürbar widerstandsfähiger auf Druck reagieren. Diese Menschen sind allerdings die Ausnahme und nicht der Maßstab.

5 Minutes only, can you note down how you feel right now?
5 Minuten reichen, notieren Sie, was Sie genau jetzt fühlen!

Was ich daraus für Führung ableite

Wenn Selbstbeobachtung genau dann ausfällt, wenn sie gebraucht wird, kann Prävention keine Selbstaufgabe sein. Sie braucht ein Gegenüber, feste Punkte im Kalender und eine Führungskraft, die das Zwei-Rollen-Problem beendet, statt es zu bewundern. Wie so ein Gegenüber arbeitet, beschreibe ich im Executive Coaching und im Beitrag zur Einsamkeit an der Spitze.


Take a time for yourself!
Zeit für Sich, ist wichtig!

Was die Forschung dazu sagt

Die WHO ordnet Burn-out der Arbeit zu, nicht der Person

In der ICD-11 ist Burn-out seit Mai 2019 als berufsbezogenes Phänomen erfasst und ausdrücklich nicht als Krankheit klassifiziert. Beschrieben wird ein Syndrom, das aus chronischem Arbeitsstress entsteht, der nicht erfolgreich bewältigt wurde, mit drei Dimensionen: Erschöpfung, wachsende mentale Distanz oder Zynismus gegenüber der eigenen Arbeit und verringerte berufliche Wirksamkeit. Diese Einordnung ist für Führungskräfte entscheidend, denn sie verschiebt die Frage von der Belastbarkeit einer Person hin zu den Bedingungen, unter denen gearbeitet wird.

Your Emotions influence others!
Ihre Emotionen beeinflussen Ihr Umfeld!

Ihre Selbsteinschätzung ist der schwächste Sensor im System

Tasha Eurich hat in einem knapp fünfjährigen Forschungsprogramm gefunden, dass sich 95 Prozent der Menschen für selbstreflektiert halten, während tatsächlich 10 bis 15 Prozent es sind. Besonders unangenehm für diesen Beitrag: Führungskräfte in oberen Positionen schneiden dabei nicht besser ab, unter anderem weil sie schwerer an ehrliche Rückmeldung kommen. Meine eigene Geschichte ist damit kein Einzelfall, sondern der Normalfall mit Zahlen dahinter.

Erholung ist eine Fähigkeit und keine Charaktereigenschaft

Sonnentag und Fritz haben vier Erholungserfahrungen beschrieben, die in der Freizeit wirken: psychologische Distanzierung von der Arbeit, Entspannung, Mastery im Sinne einer fordernden Tätigkeit außerhalb des Jobs und Kontrolle über die eigene freie Zeit. Diese vier sind keine Stimmungen, sondern beschreibbare Zustände, und genau deshalb lassen sie sich trainieren.

Zwei Trainingseinheiten haben messbar gewirkt

Name your Emotions with the correct word!
Nennen Sie Ihre Emotion beim Namen!

Hahn, Binnewies, Sonnentag und Mojza haben genau das untersucht. In ihrer Studie erhielten 48 Personen ein Erholungstraining aus zwei Einheiten im Abstand einer Woche, verglichen mit 47 Personen in einer Wartekontrollgruppe. Ergebnis: Die Erholungserfahrungen stiegen eine Woche und drei Wochen nach dem Training, ebenso die erholungsbezogene Selbstwirksamkeit und die Schlafqualität, während wahrgenommener Stress und negativer Affekt zurückgingen. Damit ist Ihre Frage beantwortet, ob so etwas lernbar ist.

Der ehrliche Teil dieser Studie

Auf die emotionale Erschöpfung selbst zeigte das Training keinen Effekt. Genau darin liegt die Botschaft dieses Beitrags: Erholungsfähigkeit lässt sich in wenigen Einheiten aufbauen, eine bereits eingetretene Erschöpfung dagegen nicht in zwei Sitzungen auflösen. Prävention ist deshalb kein weicheres Wort für Reparatur, sondern eine andere Aufgabe zu einem anderen Zeitpunkt.

Was Dauerbelastung körperlich kostet

Nach den gemeinsamen Schätzungen von WHO und ILO geht eine Arbeitszeit ab 55 Wochenstunden im Vergleich zu 35 bis 40 Stunden mit einem um 35 Prozent höheren Schlaganfallrisiko und einem um 17 Prozent höheren Risiko einher, an einer ischämischen Herzkrankheit zu sterben. Diese Zahl gehört in jede Diskussion über Sondereinsätze, wie ich sie im Beitrag zum Eskalationsmanagement beschreibe.

Und die Rechnung, die das Unternehmen bezahlt

Der Ersatz einer Fachkraft kostet 150-200% eines Jahresgehalts.
Der Ersatz einer Fachkraft kostet 150-200% eines Jahresgehalts.

Fluktuationsraten von 20 bis 25 Prozent sind in technischen Organisationen üblich, der Ersatz einer Fachkraft kostet 150 bis 200 Prozent eines Jahresgehalts. Eine Führungskraft, die ausfällt, kostet zusätzlich Projektzeit, Kundenvertrauen und die Stabilität eines ganzen Bereichs. Wer Prävention für ein weiches Thema hält, hat diese Rechnung noch nicht aufgemacht.


Bewusst keine Symptomfragen, denn Symptome gehören zu Ärztin oder Arzt. Der Check misst fünf Ebenen Ihres Arbeitssystems: Rollenlage, Erholungsroutinen, externe Rückmeldung, Systemreaktion bei Engpässen und Ihre Vorbildwirkung im Team. Am Ende sehen Sie einen Prozentwert, Ihr Profil über alle fünf Ebenen und die eine Stelle, an der Ihr System Sie derzeit nicht schützt.

Belastungs-Check

Wie belastbar ist das Arbeitssystem, in dem Sie führen?

Zehn Fragen über fünf Ebenen, drei Minuten, ein messbares Ergebnis mit konkretem nächsten Schritt.

Dieser Check stellt bewusst keine Fragen zu Ihrem Befinden. Er misst Ihr Arbeitssystem, also Rollen, Erholungsroutinen, Rückmeldung und die Reaktion Ihrer Organisation auf Engpässe. Gesundheitliche Fragen gehören in ärztliche Hände.

Frage 1 von 10


1. Die zweite Rolle beenden, nicht optimieren

Solange Sie zwei Aufgaben tragen, ist jede Methode Kosmetik. Klären Sie schriftlich, welche Rolle gilt, und übergeben Sie die andere mit Termin und Nachfolge. Diese Übergabe ist unbequem und sie ist der einzige Schritt, der die Grundlast wirklich senkt. Wie eine belastbare Übergabe aussieht, steht auf der Methodenseite zum konsequenten Delegieren und im Beitrag zum Micromanagement.

2. Einen externen Sensor installieren

Da die Selbsteinschätzung nachweislich schwach ist, brauchen Sie ein Gegenüber mit dem ausdrücklichen Auftrag, unbequem zu sein. Das kann eine Kollegin auf Augenhöhe sein, ein Mentor oder ein Coach. Entscheidend ist der Auftrag, nicht die Rolle, denn ohne Auftrag sagt Ihnen niemand, was Sie ungern hören.

3. Erholung als Fähigkeit behandeln und üben

Nehmen Sie die vier Erholungserfahrungen ernst und suchen Sie für jede eine konkrete Umsetzung: Abschalten, Entspannung, eine fordernde Tätigkeit außerhalb der Arbeit und Kontrolle über die eigene Zeit. Beginnen Sie mit einer einzigen, drei Wochen lang, bevor Sie die nächste dazunehmen. Die Studienlage sagt, dass wenige Einheiten reichen können, sie sagt nichts über Vorsätze ohne Wiederholung.

4. Ihren eigenen Kalender als Frühindikator lesen

How is your Calendar filled?
Mit was ist Ihr Kalender gefüllt?

Ihr Kalender zeigt Belastung früher an als Ihr Gefühl. Steigt der Anteil fremdbestimmter Termine, sinkt Ihre Denkzeit und fällt Ihre freie Zeit als Erstes weg, dann sind das messbare Größen und keine Stimmungen. Das Vorgehen dazu steht im Beitrag Keine Zeit für Strategie und auf der Methodenseite zur Priorisierung.

5. Für Ihr Team dieselbe Regel anwenden

Prävention endet nicht bei Ihnen. Wenn Sie Sondereinsätze feiern, lernt Ihr Team, dass Überlastung der Weg zur Anerkennung ist. Achten Sie auf die drei Dimensionen der WHO-Beschreibung, insbesondere auf wachsende Distanz und Zynismus, denn diese beiden zeigen sich lange vor jedem Ausfall. Was Sie dann tun, ist ein Gespräch und keine Diagnose, und wie ein solches Gespräch geführt wird, steht im Beitrag zu den offenen Fragen und auf der Methodenseite zum aktiven Zuhören.


Stimmen aus der Praxis

Professionelles Grenzmanagement im Job

Marianna Kopásková war eine Mitarbeiterin in der Slowakei und ist heute Klientin. Ihre Rückmeldung steht hier, weil sie genau das beschreibt, worum es in diesem Beitrag geht: Grenzen überhaupt erst zu erkennen und sie danach halten zu können.

I think you all know the saying: a good boss is equivalent to a therapist... Andy Balbus was my first manager after I finished my studies. I admired his approach in the situations when I was a challenging employee. He was able to lisen to my worries and either give me another perspective or stand up for me. Our ways split after a couple of years but the mutual friends remained. Thats how I found out that Andy moved into a coaching business. After initial alignment we started my path to improvement. Now he is the one challenging me instead. I have to think (or sometimes overthink) the way how my mind works. His guidance helped me to realize where are my boudaries. Now, I can better handle the situations, when they are crossed.

Marianna Kopásková, Application Engineer

Der Spiegel für Gründer zur ganzheitlichen Ausrichtung

Neeki Singh beschreibt die Wirkung mehrerer Sitzungen über die berufliche Ebene hinaus. Sie steht an dieser Stelle, weil Belastungsgrenzen selten nur beruflich verlaufen und weil ihr Bild vom Spiegel genau den fehlenden Sensor benennt.

I recently completed four powerful sessions with Andy, and each one was a mirror that helped me pause, realign, and revisit my deeper vision, not just professionally, but personally as well. His calm, grounded energy creates a space where self-reflection feels safe, structured, and deeply meaningful. What truly impressed me was how he helped me reframe my undesirables, those areas I tend to overlook or push aside, and transform them into insights that fuel growth and alignment with my goals.

Neeki Singh, Director and Co-Founder, ANS Trust

Führung in Transformationsphasen

Gena Lentz ist selbst Coach und hat mich in einer Übergangsphase in Anspruch genommen. Ihre Einschätzung gehört hierher, weil Übergänge die Phasen sind, in denen Belastung typischerweise unbemerkt ansteigt.

I had the pleasure of partnering with Andy during a transitional period in my life. It was essential for me to work with a coach who was not only well-qualified but also attuned to the nuances of growth and change. Andy brought both to our coaching engagement, combining a solid foundation of professional training with a creative and thoughtful approach. His global corporate background also enriched our work together, offering unique perspectives and multi-cultural insights.

Gena Lentz, Retired Economic Developer and Pro Bono Coach


FAQ: Häufige Fragen zur Burnout-Prävention für Führungskräfte

Nach der ICD-11 der Weltgesundheitsorganisation ist Burn-out ein berufsbezogenes Phänomen und ausdrücklich nicht als Krankheit klassifiziert. Das ändert nichts daran, dass Beschwerden ärztlich abgeklärt gehören. Für Führungskräfte bedeutet die Einordnung vor allem eines: Der Ausgangspunkt liegt in den Arbeitsbedingungen und nicht in der Belastbarkeit einer Person.

Nein. Hier geht es um Führungsalltag und Führungsentwicklung. Ich bin kein Psychologe und kein Therapeut, und Coaching ersetzt weder Diagnose noch Behandlung. Wo gesundheitliche Beschwerden im Raum stehen, ist der ärztliche Weg der richtige, und zwar zuerst.

Weil die Aufmerksamkeit, die man für Selbstbeobachtung braucht, unter Dauerlast im Tagesgeschäft gebunden ist. Dazu kommt eine allgemeine Verzerrung: 95 Prozent der Menschen halten sich für selbstreflektiert, tatsächlich sind es nach Eurichs Forschung 10 bis 15 Prozent. Genau deshalb braucht Prävention ein Gegenüber und keine gute Absicht.

Halten Sie sich an beobachtbare Größen statt an Gefühle: der Anteil fremdbestimmter Termine, ausgefallene freie Tage, wachsende Distanz zu Themen, die Ihnen früher wichtig waren, und Zynismus in der eigenen Sprache. Die letzten beiden entsprechen zwei der drei Dimensionen aus der WHO-Beschreibung.

Als Reparatur manchmal, als Prävention selten. Nach der Rückkehr in dasselbe Rollen- und Erwartungssystem stellt sich der alte Zustand meist zügig wieder ein. Wirksamer ist die Kombination aus geänderter Rollenlage und geübter Erholungsfähigkeit im Alltag.

Ja, und das ist eine der belastbarsten Aussagen dieses Beitrags. In der Studie von Hahn, Binnewies, Sonnentag und Mojza stiegen Erholungserfahrungen, Selbstwirksamkeit und Schlafqualität nach zwei Trainingseinheiten, während Stress und negativer Affekt sanken. Auf bereits eingetretene emotionale Erschöpfung wirkte das Training allerdings nicht, weshalb der Zeitpunkt entscheidend ist.

Sie führen ein Gespräch über Arbeit und nicht über Gesundheit. Beschreiben Sie beobachtbares Verhalten, fragen Sie nach der Arbeitslage und bieten Sie eine konkrete Entlastung an. Eine Einschätzung des Gesundheitszustands steht Ihnen nicht zu, ein Hinweis auf betriebsärztliche Angebote dagegen schon.

Beide entstehen aus einem Missverhältnis zwischen Anforderung und Person, nur in entgegengesetzter Richtung. Unterforderung wirkt dabei ähnlich zermürbend wie Überlastung und bleibt länger unsichtbar, besonders in verteilter Arbeit. Der Beitrag zum Remote Leadership geht auf diese Seite ausführlich ein.

Dann ist die Nachfolge die eigentliche Aufgabe und nicht die Belastungsfrage. Bauen Sie den Menschen auf, der die Rolle übernehmen kann, mit Termin und Zwischenzielen. Wie das systematisch geht, steht im Beitrag über Nachfolge und Werteübertragung und im Mentoring für skalierende Teamleiter.

Zum Teil, allerdings nicht so weit, wie es oft behauptet wird. Es gibt Menschen, die Erholungsverhalten intuitiv zeigen, sie sind aber die Ausnahme. Für alle anderen ist das Thema erlernbar, und genau das unterscheidet Resilienz von einer Charaktereigenschaft.

Bevor es dringend ist. Ein Coaching wirkt am stärksten in der Phase, in der noch Handlungsspielraum besteht, und am schwächsten dann, wenn nur noch Regeneration hilft. Die Formate dafür finden Sie im Executive Coaching und bei Accelerate Now.

FAQ
FAQ

Über den Autor

Andy Balbus hat 25 Jahre in der Automobilindustrie gearbeitet, zuletzt als Director Electronics in Prievidza mit vierzig Ingenieuren und als Senior Manager in Pune, mit einem Projektbudget von 15 Millionen Euro und Umsatzverantwortung von 150 Millionen Euro.

ICF Certificate Andy Balbus
ICF bildet den Qualitativen Rahmen des Coachings

Als ICF PCC zertifizierter Coach mit über 1.000 Coaching-Stunden arbeitet er heute mit Führungskräften in der DE-SK-IN-Matrix.

Germany - Slovakia - India
Deutschland - Slowakei - Indien

Drei Welten, die selten in einer Person zusammenkommen: operative Verantwortung unter Termindruck, professionelle Coaching-Ausbildung und vier Jahre Slowakei sowie zwei Jahre Pune als verantwortliche Führungskraft. Die Grenze zwischen hohem Einsatz und Selbstüberschätzung hat er nicht im Seminar kennengelernt, und genau diese Sicht bekommen Sie in dem Gespräch, das unten verlinkt ist.


Ergebnisse oder Ausreden

Sie werden es nicht rechtzeitig selbst bemerken, das ist keine Schwäche, sondern Forschungsstand. Was Sie jetzt entscheiden können, ist, ob es in Ihrem Arbeitssystem jemanden gibt, der es Ihnen sagt, und ob Sie die zweite Rolle abgeben, bevor jemand anderes die Entscheidung für Sie trifft. Ein Ausfall in einer Führungsrolle kostet nicht nur Sie, er kostet Projektzeit und eine Abteilung ihre Stabilität. In dreißig Minuten klären wir, welche Rolle geht, wer Ihr externer Sensor wird und mit welchem einen Erholungsbaustein Sie beginnen.

Entscheiden Sie was wichtig ist.
Entscheiden Sie was wichtig ist.

Ein Kalenderlink, keine Vorbereitung nötig.

Mehr zur Arbeitsweise finden Sie auf der Seite über Andy Balbus, in den Erfolgsgeschichten und im Glossar. Verwandte Beiträge: erste Führungsrolle, Chief Firefighter Syndrom, Grenzen setzen als Führungskraft, Task Force führen und Hidden Factory.

Für die Führung eines Teams unter Dauerlast eignen sich der Team Charta Workshop, das Konfliktmanagement und die SMART-Methode. Wer für einen ganzen Bereich verantwortet, findet im Executive Sparring für Unternehmensinhaber und im CEO-Coaching den passenden Einstieg.


Systematische Führung ist ganzheitlich zu sehen

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